Pressen statt Nageln für bessere Qualität
Artikel aus „De Schrijnwerk“
Von Kunden erhalten wir regelmäßig die Frage, welche Option die beste ist: Pressen oder Nageln. Lesen Sie diesen Artikel für unsere Empfehlung.
Jasper Neirynck, Geschäftsführer von Tryma, empfiehlt Pressen statt des häufig gewählten Nagelns. „Aus Qualitätsgründen hat das Pressen der Ecken immer Vorrang. Eine Eckpresse verfügt über mehrere Klemmen, mit denen die Ecke zuerst fixiert und dann gepresst wird. Bei einer gut eingestellten Maschine ist das Ergebnis eine ebene Ecke, die nicht offen steht.“
Was ist der Unterschied zwischen Pressen und Nageln?
Beim Nageln wird ein Loch gebohrt, in das ein Stift eingesetzt wird, der das Eckstück fixiert. Beim Pressen wird das Aluminium mit einem Pressmesser verformt, wodurch das Eckstück fixiert wird.
Der große Nachteil des Pressens ist die Einstellzeit einer Eckpresse. Eine herkömmliche Eckpresse muss nämlich für jeden Profiltyp eingestellt werden. Dieser Umstellungsaufwand kostet relativ viel Zeit, sodass beim Einzelstück- und Kleinserienfertigung Nageln deutlich schneller ist. Daher wird in diesen Fällen oft Nageln gewählt, trotz der negativen Auswirkung auf die Qualität.
Für das Pressen von Rahmen gibt es CNC-gesteuerte Eckpressen. Der große Vorteil dieser Maschinen ist, dass sich die Messer pro Profil automatisch einstellen – sowohl die Position der Messer als auch die Pressentiefe.
Die 4-Kopf-CNC hat diesen Nachteil laut Jasper nicht. „Diese gesteuerte Eckpresse hat den zusätzlichen wichtigen Vorteil, dass die Fenster und Türen rundum eingespannt werden, bevor gepresst wird. So ist es immer rechtwinklig und führt zur bestmöglichen Eckverbindung. Außerdem sorgt eine CNC-gesteuerte 4-Kopf-Eckpresse für eine deutliche Steigerung der Produktivität und des Prozessflusses.“
Die CNC-gesteuerten Eckpressen sind in 1-, 2- und 4-Kopf-Ausführung erhältlich. Möchten Sie mehr Informationen über diese Maschinen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf oder sehen Sie sich die Videos auf unserer Website an.